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Dienstag, 14. Juli 2009, 16:28

Sleen



Es gibt mehrere Arten dieses sechsbeinigen, länglichen, fleischressenden Säugetieres. Es ähnelt sehr einer Schlange. Einige können bis zu zwanzig Fuß lang und bis zu zwölf- oder vierzehnhundert Pfund schwer werden. Ein mittlerer Seesleen ist ungefähr acht Fuß lang und wiegt drei- bis vierhundert Pfund. Sie besitzen zwei Reihen von Zähnen in einem breiten dreieckigen Kopf. Ihre Pranken tragen je sechs Klauen. Sie riechen wie ein Wiesel oder Frettchen, nur strenger. Sleen sind sehr unsaubere Tiere.

Sleen sind effektive, unermüdliche, fast unfehlbare Jäger. Sie sind in der Lage einer Witterung, die mehrere Tage alt ist, über hunderte von Pasang zu folgen. Freilebende Sleen halten sich verborgen und sind nachtaktiv. Sie klettern nicht. Ihre bevorzugte Beute ist das Tabuk.

Sie paaren sich einmal jährlich im Frühling. Wenn ein Weibchen noch nie die Paarung vollzogen hat, wird sie flüchten und den männlichen Sleen bekämpfen. Das männliche Tier muss sie schließlich an der Kehle packen und dann Bauch an Bauch die Paarung vollziehen. Nach der ersten vollzogenen Paarung muss das Weibchen nie wieder zur Paarung gezwungen werden. Die Paarungszeit ist üblicherweise auf den Frühling begrenzt. Die Tragezeit beträgt sechs Monate und es werden meist vier Junge geboren. Die Jungen haben meist ein weißes Fell, das im nächsten Frühling abdunkelt. Junge Sleen sind ungefähr acht Fuß lang, während ausgewachsene Sleen neunzehn bis zwanzig Fuß Länge erreichen.

Der Angriff eines jungen Sleen ist meist laut, ein pfeifender Überfall, ein ungeschickter, quietschender Sprung. Ein ausgewachsener tötet mitunter schnell und leise. Einige Sleen verfallen gelegentlich in einen Jagdrausch, der durch bestimmte Hormondrüsen ausgelöst wird.

Domestizierte Sleen sind meist gezüchtet, da es schwer ist, einen wilden Sleen zu zähmen und er schnell wieder verwildert. Junge Sleen, die in den ersten zwei Monaten der Mutter weggenommen werden, haben eine gute Chance gezähmt werden zu können. Dennoch können auch sie gelegentlich verwildern, besonders während der Paarungszeit. Die speziellen Lautzeichen zwischen einem Herrn und seinem gezähmten Sleen sind vertraulich. Es ist wichtig, dass es Lautzeichen sind, da ein jagender Sleen nicht unbedingt zu seinem Herrn schaut.

Sleen werden eingesetzt, um Verr und Bosk zu hüten, Tabuk und Sklaven aufzuspüren, um zu bewachen und zu patrouillieren und für viele andere Aktivitäten. In Thentis schnüffeln Sleen nach geschmuggelten Blackwine-Bohnen. Selbst Attentäter nutzen sie mitunter.

Der graue Sleen ist der beste Spurensucher.
Der Waldsleen ist groß, meist entweder braun oder schwarz.
Der Präriesleen ist kleiner als der Waldsleen, meist nur sieben Fuß lang. Sie werden als Herdensleen gehalten und von den Wagenvölkern als Hüte- und Wachtiere eingesetzt.
Wassersleen, oder Seesleen sind im Norden weit verbreitet. Es gibt im Norden vier Arten von Wassersleen, einschließlich des schwarzen Sleen, des braunen Sleen, des Fangzahnsleen und des Flachnasensleen. Viele von ihnen wandern, während andere den Winter durchschlafen. Die bevorzugte Beute ist Parsit-Fisch, deren Wanderwegen sie folgen. Im Norden gibt es außerdem einen weißen Schneesleen.

Sleenjäger, die einen von ihnen töten, essen sein Herz, weil das Glück bringen soll. Das Herz eines Berglarl bringt das meiste Glück.

Es gibt keine Sleen in den Regenwäldern. Der Sleen wird als der beste Jäger von Gor betrachtet.


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