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Montag, 13. Februar 2017, 10:09

Roman 32 "Smugglers of Gor "

Zu den Panther Girls: Liebe in den Urwäldern des Nordens

Die geheimnisvollen Pani-Samurai bauen in den Wäldern des Nordens ein gigantisches Schiff, wie es die Welt Gor noch nicht gesehen hat. Am Fluss Alexandra, wo es vom Stapel laufen soll, rackern Holzfäller wie Sklavinnen gleichermaßen, um das große Unternehmen zu unterstützen. Doch etwas Sinistres geht hinter den Kulissen vor. Geheime Fracht gelangt an Bord. Spione kundschaften den Schiffsbau aus, um Sabotage zu erleichtern: Panther Girls! Als eine frustrierte Sklavin, die von der Erde hierher geschmuggelt wurde, aus dem Schiffscamp in die Wälder flüchtet, begegnet sie weit mehr als Larls, Sleen und Panthern …

Handlung

SIE

Die junge Margaret Alyssa Cameron ist Parfümverkäuferin in einer englischsprachigen Stadt auf der Erde, als ein männlicher Kunde vor sie tritt, der sie derart intensiv von Kopf bis Fuß abschätzt, dass ihre Knie zu zittern anfangen und sie ihren Posten fluchtartig verlässt. Es nützt ihr nützt. Wenige tage später wacht sie auf dem Boden einer Lagerhalle auf, und dieser Mann steht über ihr. Er dreht sie mit seinem Stiefel auf den Rücken und nennt einen Preis, den sie nicht versteht. Kein Wunder, denn der Preis ist in goreanischer Währung. Er jedoch hinterlässt in ihrer Erinnerung einen bleibenden Eindruck.

Sie ist über seine Rolle nicht im Bilde, bis sie ihn im Auktionshaus für Sklaven in einem der Gänge zwischen den Rängen wiedersieht. Sie wird als Nr. 119 verkauft und in einen Pferch gesperrt, wo noch viele weitere Sklavinnen warten. Wenige Tage später, nachdem sie IHN kurz wiedergesehen hat, landet sie in einem Keller unten bei den Hafendocks, um auf ein Schiff gebracht zu werden. Die Händler oder ihre neuen Besitzer sagen ihr natürlich, wohin die Reise gehen soll. Sie ist ja nur Fracht.

ER

Wir erfahren den Namen des Sklavenschmugglers nicht, denn auch erzählt von sich in der ersten Person. Er hat seinen Lohn für die Gefangennahme und den Transport von Miss Cameron erhalten. Auf der Auktion verfolgt er ihren Verkauf. Sie ist die Nr. 119 und erziehlt fast den Preis, den er geschätzt hat: einen halben Tarsk – in Silber immerhin. Sie ist wirklich hübsch und wird sich als Sklavin gut machen. Eigentlich müsste er sie jetzt vergessen, doch seltsamerweise muss er immer wieder an sie denken. Er wird sie doch nicht am Ende für sich selbst begehren? Das wäre wirklich zu absurd, tadelt er sich selbst.

In der Hafenschenke von Tasdron gehen merkwürdige Dinge vor sich. Das Geschäftsleben ist nach dem Ende des Krieges zwischen Ar und Cos eigentlich am Boden, aber fremde Krieger, die als Pani bezeichnet werden, verfügen über eine Menge Kleingeld. Damit kaufen sie nicht nur Sklavinnen wie Nr. 119, sondern heuern auch Schwerter an. Der Anführer der Rekrutierer, der sich Tyrtaios nennt und offenbar gut mit dem Schwert umgehen kann, bietet unserem Chronisten eine goldene Münze an, wenn er auf dem Schiff der Pani anheuert, das bald nach Norden fahren soll. Unser Mann lehnt ab und wird um ein Haar in der Nacht von zwei Schergen des Tyrtaios überfallen. Mit einer List setzt er sie außer Gefecht.

Nun hat er schon zwei Gründe, sich um diese „Pani“ zu kümmern. Er legt sich eine einheimische Sklavin zu, denn es ist angenehm, seine Zeit in hübscher Gesellschaft zu verbringen. Da sie von der Insel Asperiche stammt, nennt er sie auch so. Eines Morgens sieht er Nr. 119 wieder: Sie soll an Bord eines Pani-Schiffs gebracht werden. Ein kleiner Test, den er durchführt, zeigt ihm, dass sie inzwischen viel über sich und ihren neuen Status gelernt hat. Er geht zum Schiff, wo der wohlbekannte Tyrtaios an der Gangway wartet. Für den doppelten Preis von zwei Goldmünzen heuert unser Mann an und geht mit seiner Sklavin an Bord, auf dem gleichen Weg wie Nr. 119, in den hohen Norden – nach Torvaldsland, wie sich herausstellt.

Monate später

1) In Tarncamp

Die fremdländischen Pani haben in Torvaldsland zwei Lager errichtet. Tarncamp liegt tief in den Wäldern, und hier wird Holz geschlagen. Shipcamp liegt direkt an den Ufern des Flusses Alexandra. Hier mit dem aus Tarncamp angelieferten Holz ein Schiff gebaut, wie es die Welt Gor noch nicht gesehen hat. Der Sechsmaster ist eine schwimmende Stadt, und dementsprechend groß dürfte seine Besatzung werden.

Tyrtaios hat unseren namenlosen Sklavenschmuggler zu seinem Handlanger gemacht. Was genau Tyrtaios, den unser Schmuggler für einen Assassinen hält, im Hintergrund so treibt, bleibt ihm lange Zeit verborgen. Doch Tyrtaios kömmt es verdächtig vor, dass der Schmuggler so neugierig ist, sich überall umzuhören und sogar bis zu den Grenzpfählen zu gehen, hinter denen nachts die Larls, tigerartige Raubkatzen, Wache halten – ganz so, als ob er etwas Bestimmtes suche. Arbeitet er mit Spionen zusammen, will Tyrtaios wissen. Der Schmuggler verneint vehement, verrät aber nicht, welches zweibeinige Wild er jagt.

Nach Monaten harter Arbeit und dem Abwehren eines Angriffs beginnen die Pani, Tarncamp abzubrechen. Sie brennen es nieder und lassen alle Arbeiter, Sklaven und Vorräte nach Shipcamp bringen. Tyrtaios verfolgt in Shipcamp jedoch eigene Pläne: Er soll Kurii treffen …

2) In Shipcamp

Nr. 119 hat seit Monaten nichts von dem Gebieter ihres Herzens, dem Schmuggler, gesehen. Sie kennt inzwischen ihre Stellung als Sklavin ganz genau. Sie hat die Schule absolviert, die goreanische Sprache erlernt und Fertigkeiten erworben, die von einer Sklavin erwartet werden. Dazu gehört natürlich auch der Liebesdienst, den sie abends zu verrichten hat. Sie Gebieter haben sie für attraktiv genug gehalten, ins Sklavenhaus Nr. 5 zu stecken und auf den Namen „Laura“ zu taufen.

Als mit den Neuankömmlingen aus Tarncamp auch jener Schmuggler eintrifft, der sie von der Erde entführt hat, schlägt ihr Herz wie wild. Sie würde am liebsten zu ihm stürzen und sich ihm zu Füßen werfen, damit er sie als seine ganz persönliche Sklavin akzeptiert. Aber das geht natürlich nicht. Solch ein ungebührliches Verhalten würde ihr nur Schläge einbringen. Als sie ihn erwartungsvoll schweigend anblickt, er ihr aber nur ein verachtungsvolles Grinsen gewährt, würde sie sich am liebsten umbringen. Wie sie ihn hasst! Wie sie alle Gebieter hasst! Schließlich stammt sie ja von der Erde! Nr. 119 beschließt, aus Shipcamp zu fliehen.

Tyrtaios und sein Schmuggler haben die Kurii auf dem gegenüberliegenden Ufer getroffen und allesamt kaltgemacht. Die von den Kurii mitgebrachten Kisten lassen sie heimlich an Bord des fast fertiggestellten Schiffes bringen. Es soll in wenigen Tagen ablegen. Da informiert die hinterlistige Asperiche ihren Gebieter, dass eine Sklavin am frühen Morgen aus dem Lager geflohen sei. Der Schmuggler tut gleichgültig, doch sie weiß, auf wen er ein Auge geworfen hat. Als sie die kleine Barbarin mit der Nr. 119 benennt, springt er auf und macht sich daran, die Entflohene zurückzuholen.

Asperiche grinst selbstzufrieden. Sie weiß genau wie ihr Gebieter, dass die kleine Barbarin es nachts niemals an den wachsamen Larls vorbei schaffen wird. Wenn sie die kleine Barbarin erwischen, werden sie nichts von ihr übriglassen. Das passiert nun mal mit Deserteuren.

Für das Paar aus Brundisium beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit …

(http://buchwurm.org/john-norman-smugglers-of-gor-gor-32/)
lackhuellthaut Lane
Chefschnitte und allwissende Müllhalde

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