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Montag, 13. Februar 2017, 10:07

Roman 30 "Mariners of Gor"

Abenteuerliche Reise ans Ende der Welt

MARINERS OF GOR ist die direkte Fortsetzung zu SWORDSMEN OF GOR (siehe meinen Bericht), und die Handlung nimmt den dort beendeten Faden direkt auf: Das große Schiff des verrückten Erbauers Tersites sticht in See – und versenkt gleich mal eine cosianische Küstenpatrouille. Doch wohin wollen die Pani, die japanischen Krieger, die das Schiff bauen ließen?

Handlung

PROLOG

Der Fremde sitzt noch spät am Abend in einer Hafentaverne in Brundisium, direkt an der Küste des schimmernden Ozeans Thassa. Er ist unbewaffnet, hat kein Geld und will sein Bier mit einer Geschichte bezahlen. Das macht den Wirt keineswegs glücklich, denn welche Geschichte könnte schon sein Bier wert sein? Doch dann erwähnt der Fremde zwei Namen: Talena und Tersites. Sofort ist das Interesse des Wirtes und der letzten verbliebenden Gäste geweckt.

Erstens ist Talena ist die meistgesuchte Frau des Planeten Gor; auf ihre Ergreifung ist ein astronomisches Kopfgeld ausgesetzt. Und Tersites ist ein verrückter Schiffbauer aus dem Piratennest Port Kar, der ein gigantisches, völlig größenwahnsinniges Schiff bauen wollte, um damit ans Ende der Welt zu segeln.

Und der Fremde behauptet nun, er sei auf eben diesem Traumschiff mitgereist und hätte dort Talena getroffen. Wenn dem so ist, warum hat er sich dann nicht das hohe Kopfgeld verdient und ist als Krösus in seine Heimat Cos zurückgekehrt? Um dieses Rätsel lösen zu können, müssen die Gäste notgedrungen die Geschichte anhören, die der Fremde auf seine ganz eigene Weise zu erzählen weiß.

Haupthandlung

Callias – so wird er später genannt – stammt aus Cos und eroberte einst die stolze Stadt Ar, den Erzfeind von Cos. Doch als deren einstiger Ubar Marlenus zurückkehrte, erhoben sich die gedemütigten und ausgeplünderten Bürger, vertrieben die Besatzer und versklavten oder exekutierten die Kollaborateure. Talena, die als Marionettenregentin von Cos eingesetzt worden war, verschwand auf geheimnisvolle Weise. Callias schlug sich mittellos nach Brundisium und schließlich Cos durch, doch sein Willkomm war alles andere als warm. Vielmehr musste er sich als Matrose auf einer Kriegsgaleere verdingen, um sein karges Brot zu verdienen.

Und auf dieser Galeere begegnet er dem Schiff des Tersites: Sein Boot wird von diesem Giganten einfach über den Haufen gefahren. Er allein überlebt den Untergang und wird als Gefangener an Bord gebracht. In seiner Zelle besucht ihn eine Sklavin namens Alcinoe, die er als Lady Flavia von Ar wiedererkennt. Sie ist entsetzt. Wenn man sie enttarnt, wird sie womöglich als Kollaborateurin von Ar, eine Freundin der verhassten Talena, gepfählt!

Also erzählt sie ihm alles, was er wissen will. Ihre Flucht aus der rebellischen Stadt war kurz, denn sie fiel weiteren cosianischen Söldnern in die Hände, die sie kurzerhand in Brundisum versteigerten. Dass sie nicht als Lady Flavia enttarnt und nach Ar zur Hinrichtung zurückgebracht wurde, verdankt sie lediglich einer ihrer Sklavinnen. Zu dumm, dass Alcinoe nun den Pani gehört, denn sonst könnte er sie für sich beanspruchen.

Die japanischen Herren des großen Schiffes verhören Callias, um danach über sein Schicksal entscheiden zu können. Es sind zwei Krieger und ein Fürst. Doch an ihrer Seite stehen ein rothaariger Krieger namens Tarl Cabot – und der frühere Hauptmann von Talenas Leibgarde, Seremides. Er nennt sich hier Rutilius und will – angesichts von Callias‘ Wissen über Ar – den schnellstmöglichen Tod des Gefangenen, um nicht enttarnt zu werden. Doch Tarl Cabot und Tajima vereiteln diesen Plan.

Das Riesenschiff ist weder den Göttern geweiht worden noch wurde dem Ozean Thassa geopfert. Während die Stürme zunehmen, stachelt ein Matrose namens Tyrtaios die Männer zur Meuterei an: Diese Reise werde nicht gut ausgehen und man müsse den Kapitän zur Umkehr zwingen, koste es, was es wolle. Callias entdeckt, dass sich mindestens 200 Sklavenmädchen eingesperrt unter Deck befinden – und inzwischen seekrank geworden sind. Welchem geheimnisvollen Zweck soll diese menschliche Fracht dienen?

Schließlich gelangt das namenlose – ein weiterer Frevel – Schiff in die Region des Eises. So verkürzt es zwar die Strecke auf die andere Seite der Kugel, die Gor bildet, doch gegen die Kälte sind die wenigsten Leute an Bord gewappnet. Schließlich kommt es wegen der Unzufriedenheit mancher Besatzungsmitglieder zur Meuterei, und Callias sieht sich unvermittelt an der Seite von Tarl Cabot um die letzten Tarn-Vögel kämpfen. Denn diese wollen die Meuterer benutzen, um nach Hause zu fliegen – ein sinnloses Unterfangen, denn Torvaldsland ist bereits unerreichbar, selbst für die Riesenvögel.

Bevor jedoch Callias auf der anderen Seite des Ozeans Thassa anlangt, muss er noch in pechschwarzer Nacht und in einem Hagelsturm einen heimtückischen Mordanschlag überleben. Dreimal darf man raten, wer dahintersteckt …

(http://buchwurm.org/john-norman-mariners-of-gor-gor-30/)
lackhuellthaut Lane
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