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Montag, 13. Februar 2017, 10:05

Roman 29 "Swordsmen of Gor"

_Japaner auf Gor: Luftschlacht und Intrigen_

Mehrere Male haben die fremdrassigen Kur bereits Gor, die Gegen-Erde, angegriffen, so etwa in Band 12, „Die Bestien von Gor“, als sie am Nordpol einen Stützpunkt errichteten, oder in Doppelband 17/18, als sie die Wilden der Prärien Gors aufstachelten, Tarl Cabot, den Diener der Priesterkönige, sowie goreanische Kavallerie anzugreifen. Wiederholt hat Tarl Cabot ihre Pläne vereitelt.

_Handlung_

|Vorgeschichte|

Die Priesterkönige hatten Tarl Cabot aus Port Kar auf eine Gefängnisstation auf einem der drei Gor-Monde entführt, zusammen mit zwei Frauen. Die Kur haben diese Station überfallen und ihre Insassen zu ihren Stahlwelten gebracht. Der Kur-Lord Agamemnon wollte sich zum Herr aller Kurii machen, doch dieser Versuch wurde vereitelt. So kam es, dass Tarl mit seiner neuen Sklavin, dem Erdenmädchen Cecily, und einem lahmen Sleen namens Ramar, dem er geholfen hat, ein weiteres Mal per Raumschiff von den Priesterkönigen entführt wird – diesmal nach Gor.

|Haupthandlung|

|Empfangskomitee|

Am Strand einer Küste, die ihn stark an Trovaldsland (vgl. Band 12) erinnert, lässt Tarl seinen Sleen Ramar frei, der im nahen Wald verschwindet. Von dort tritt ein Mann hervor, der sich Pertinax nennt und vorgibt, Holzfäller in den Wäldern von Port Kar zu sein. Da Tarl selbst aus Port Kar stammt, fällt es ihm leicht, die Lügen dieses Typen zu entlarven. Außerdem sind dessen Handflächen keineswegs verhornt wie bei einem Holzfäller, sondern weich und zart, wie Cecily feststellt. Sie müssen also auf der Hut sein.

Aus der Deckung der Bäume heraus beobachten sie, wie ein Schiff der Südländer landet, und eine Menge kriegerisch aussehender Söldner an Land geht, um ins Landesinnere zu wandern. Keineswegs das erste solche Schiff, meint Pertinax, doch er weiß nicht, was im Landesinneren, an den Ufern des Alexandra-Flusses, geplant wird. „Sicherlich haben mich die Priesterkönige mit einer bestimmten Absicht genau hier absetzen lassen“, denkt Tarl und folgt Pertinax zu dessen Hütte im Wald.

Constantina soll angeblich die Sklavin von Pertinax sein, doch obwohl sie einen stählernen Halsring trägt, verhält sie sich wie eine freie Frau. Tarl findet heraus, dass die beiden Fremden von der Erde stammen und Constantina in Wahrheit Pertinax‘ Auftraggeberin ist, die den Namen Margaret Wentworth trägt. Sie nennt Pertinax „Gregory White“. Für Tarl ist klar, dass sie nicht für die Priesterkönige, sondern für die Agenten der Kurii arbeiten. Sie sollen ihn zu einem Mann im Innern des Waldes führen, einem Lord Nishida.

|Neuankömmlinge|

Am Strand legt ein weiteres Schiff an. Sullius Maximus ist ein alter Bekannter, den Tarl aus Port Kar kennt: Sullius vergiftete ihn. Nun gibt Sullius vor, der erwartete Agent der Priesterkönige zu sein und zeigt Tarl als Beweis einen goldenen Ring an einem Lederband, das mit einem Duft imprägniert ist. Dieser Duft ist der Code der verborgenen Herrscher von Gor, doch den entsprechenden Übersetzungsapparat hat Sullius nicht mitgebracht. Der Blutstropfen am Lederband verrät Tarl, dass der ursprüngliche Überbringer des Rings und der damit verbundenen Botschaft abgefangen und wahrscheinlich getötet wurde. Nun handelt wohl auch Sullius im Auftrag der Kurii. Seine Botschaft ist die gleiche wie die von Pertinax: Er, Tarl, werde im Innern des Waldes einen Mann treffen und eine Frau werde dafür sorgen, dass Tarl dessen Befehlen gehorcht. Tarls Neugier ist geweckt.

|Weitere Neuankömmlinge|

Noch ein Schiff legt nach Sullius‘ Abschied an. Es sind weitere Söldner, begleitet von 15 frischen Sklavinnen, allesamt aus Ar. Die Stadt, so die überraschende Erzählung der Söldner, hat sich unter dem wieder aufgetauchten Ubar Marlenus selbst aus der Tyrannei der Besatzer aus Cos und Tyros befreit. Die Söldner seien den Aufständischen mit knapper Not entkommen, ebenso wie die Ubara Talena, die aber verschwunden ist. Zwölf der Mädchen waren freie Frauen, die Talena Gefolgschaft leisteten, doch sie wollten nicht von den Freiheitskämpfern getötet werden. Also unterwarfen sie sich der Sklaverei und entkamen mit den Söldnern.

Die Söldner schließen sich einem Mann an, der aus dem Wald kommt, um sie abzuholen. Er weist sich durch die korrekte Parole aus und führt alle außer Tarl fort. Dieser bleibt zurück, um Pertinax, Constantina und Cecily entlang dem bezeichneten Pfad in den Wald führen. Sie gelangen zu einer Baumplantage, die augenscheinlich Port Kar gehört. Da die Zeichen hier enden, dürfte sie wohl ein Führer weitergeleiten. Dieser übt gerade den Schwertkampf in einem ungewöhnlichen Stil, entdeckt Tarl.

|Die Pani|

Tajima, der Kämpfer, scheint nur Goreanisch zu sprechen, also unterhalten sich Tarl und Pertinax, für Tajima unverständlich, wie sie denken, auf Englisch. Die beiden Erdlinge fordern von Tajima den Lohn für den erledigten Auftrag, nämlich Tarl hierher zu führen. Tajima verweist sie an Lord Nishida, der ihnen im Camp den ihnen zustehenden Lohn geben werde. Ein Raumschiff warte jedoch nicht auf sie, und diese Nachricht versetzt die Erdlinge in Unruhe, wenn nicht sogar Besorgnis und Ärger. Besonders Constantina, die eigentlich Margaret Wentworth heißt, fordert wütend ihren Lohn. Tajima erweist sich als des Englischen bestens mächtig.

Das Lager Lord Nishidas ist zu Tarls Erstaunen weit vom Fluss Alexandra entfernt. Hier werden Stämme zur Verschiffung geschlagen und abtransportiert. Nach mehreren Tagen bequemt sich der Lord endlich dazu, die Gäste zu empfangen. Neben ihm sitzt ein blonder, muskulöser Mann ohne Kastenabzeichen, der sich Thrasilacus nennt. Zwei Larls flößen den Besuchern Respekt ein.

In einer langen Diskussion offenbart Nishidas Partner, dass er in dessen Auftrag Margaret Wentworth als Sklavin rekrutiert, entführt und abgeliefert hat. Sein Vorwand war die Eskorte für Tarl Cabot. Die bisherige „Constantina“ ist nunmehr lediglich eine Sklavin, die Nishida seinem Shogun zu schenken gedenkt. Sie muss den Stall der Tharlarions ausmisten, eine ganz besonders demütigende Tätigkeit. Und die Stallburschen nehmen sie hart ran.

|Tarls Mission|

Mit Tarl Cabot hat der Daimyo jedoch ganz andere Pläne. Nishida verfügt über eine ganze Reihe von Tarns, also wilden Reitvögeln für den Kampf. Daraus soll Tarl, der ja über ausgezeichnete Kenntnisse im Tarnreiten verfügt, eine Art „Luftwaffe“ formen. Etwa ein halbes Jahr vergeht damit, den 200 Söldnern und Kämpfern, darunter auch Tajima und Pertinax, das Tarnreiten in Formation beizubringen, Waffen für sie herzustellen und sie in Tarls spezieller Taktik zu trainieren. Diese hat er von den Nomaden der südlichen Steppen, den Tuchuks, abgeschaut und setzt auf Guerillataktiken: in Paaren zuschlagen und sofort zurückziehen.

|Verräter|

Als er der Ansicht ist, dass seine Luftkavallerie für eine Demonstration ihrer Fähigkeiten gegenüber Lord Nishida bereit ist, führt er seine Eskadron in einen Scheinangriff auf das Tarncamp. Zu seiner Überraschung sieht er einen seiner Reiter ausscheren und die weiße Figur des Lords mit Pfeilen beschießen. Die weiße Figur sinkt getroffen zu Boden, der Schütze sucht das Weite. Überrascht sieht Tarl bei seiner Landung Lord Nishida lebend in seinem Pavillion stehen. Das Ganze sollte den Verräter in den Reihen der Tarnkämpfer täuschen. Doch eines sei sicher, meint Nishida: Der Verräter werde nun seine Auftraggeber mit ihrer eigenen Luftkavallerie herschicken.

|Die Schlacht|

Und so kommt es auch. Doch was können Tarls eigene 200 Reiter gegen eine Streitmacht von 2000 Kämpfern ausrichten? Wie können sie sowohl am Boden als auch in der Luft den Überfall abwehren? Nun muss sich zeigen, was die Kampftaktik, die er seine Leute gelehrt, und die Waffen, die er ihnen gegeben hat, wert sind. Die Schlacht dauert den ganzen Tag, und der Ausgang ist lange ungewiss …

(http://buchwurm.org/Norman-John-Swordsme…r-Gor-29-19224/)
lackhuellthaut Lane
Chefschnitte und allwissende Müllhalde

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