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Sonntag, 18. Oktober 2015, 15:33

Speisen und Getränke - Zur Verfügung gestellt von Sir Mikal (Woelmy Resident)

Anmerkung: nicht alle hier aufgeführten Getränke und Speisen sind in der Stadt En`Kara erhältlich


Speisen

SPEISEN:
Es gibt viele Arten von Speisen auf Gor und alle Frauen, freie wie kajirae, lernen, wie man eine Vielzahl von Mahlzeiten zubereitet. Besonders ausgebildete kajirae müssen wissen, wie aufwendige Speisenfolgen zubereitet werden, die nicht selten einen aphrodisierenden Effekt haben. Sa-Tassna, was wörtlich übersetzt Lebens-Mutter heißt, ist die allgemeine Bezeichnung für Fleisch, obwohl es auch Speise im Allgemeinen bedeuten kann.


FRUECHTE:

Hier werden Früchte eingeschlossen, die denen auf der Erde gleichen, wie Aprikosen, Beeren, Kirschen, Datteln, Weintrauben, Melonen, Oliven, gelbe Pfirsiche, gelbe Birnen, Pflaumen, Granatäpfel, Rosinen oder Erdbeeren. Die Kirschen aus Tyros sind berühmt.
Es gibt eine gelbliche, rot gestreifte kugelförmige Art von Melonen. Die roten Oliven von Tyros und die torianischen Oliven sind sehr beliebt. Es gibt aber auch einheimische Früchte auf Gor. Hier sind Larmas, Ram-Beeren, Ta-Reben und Tospits zu nennen.
Es gibt zwei Unterarten von Larmas, eine harte Larma und eine unterteilte, saftige Larma.

Die harte Art ist rot mit einer knackigen Schale wie ein Apfel. Sie enthält einen einzelnen steinartigen großen Samen und wird deshalb dem Kernobst zugeordnet. Wenn eine Sklavin ihrem Herrn eine Larma anbietet, so gilt es als Bitte, vergewaltigt zu werden.
Die unterteilte Art ähnelt mehr einer Apfelsine. Ram-Beeren sind kleine, saftige Beeren mit essbaren Samen. Sie sehen ähnlich wie zierliche Pflaumen aus. Die Tospit ist eine gelb-weißliche, pfirsichartige Frucht in der Größe einer Pflaume. Sie hat ziemlich festes Fruchtfleisch und einen bitteren Geschmack. üblicherweise wird sie in Scheiben mit Honig bestrichen gegessen, in Marmeladen benutzt oder ihr Saft dient zum Abschmecken. Meist hat sie eine sehr große Anzahl von Kernen, abgesehen von ihrer seltenen, langstieligen Unterart.

Seeleute essen sie als Medizin gegen Krankheiten und so wird sie oft die Larma des Seemannes genannt. Ta-Reben stammen wahrscheinlich von der Insel Cos, obwohl sie mittlerweile in vielen Gegenden angebaut werden. Sie haben etwa die Größe von Pflaumen und werden vor dem Verzehr oft von Sklavinnen geschält.


GEMUESE:

Hier findet man wieder Gemüsearten, die Ihr Pendant auf der Erde haben, wie Kohl, Karotten, Getreide, Knoblauch, Pilze, Zwiebeln, Bohnen, Pfeffer, Kürbisse, Radieschen, Squash und Steckrüben. Es gibt aber auch einheimische Gemüse auf Gor, wie Katch, Korts, Sul und Vangis. Katch ist ein Blattgemüse, das ein wenig dem Kopfsalat, Kohl oder Spinat ähnelt.
Das Kort ist ein braunes, dickhäutiges, rundlich geformtes Gemüse mit einem Durchmesser von ungefähr 15cm. Das Innere ist gelb, faserig und mit vielen Samen durchsetzt. Es wächst in der Region um die Tahari und wird oft in Scheiben mit geschmolzenem Käse und Muskatnuss angeboten.
Suls sind knollenartige Gemüse wie Kartoffeln. Sie sind groß, dickhäutig, stärkehaltig und haben gelbes Fruchtfleisch. Es gibt an die tausend Arten, Suls zu servieren. Vangis sind ein unbekanntes Gemüse. Sie werden in den Büchern erwähnt, aber nicht beschrieben.


Sa- TARNA:

Hierbei handelt es sich um ein gelbes Korn und das Hauptanbauprodukt von den meisten Gegenden auf Gor. Es gibt eine braune Variante die um und in der Tahari wächst und speziell dafür gezüchtet wurde um den heißeren Temperaturen dieser Gegend trotzen zu können.
Das meiste des Sa-Tarna-Getreides wird in Muehlen gemahlen. Man verwendet es zur Herstellung des beliebten Sa-Tarna-Brotes. Dieses Brot wird meist als runder flacher Laib in Öfen gebacken.
Größere Laibe werden gewöhnlich in acht, kleinere Laibe in vier Stücke geteilt. Das Brot wird mit Honig, geschmolzenem Käse, ausgelassener oder fester Butter serviert. Viele unterliegen dem Irrtum, dass das Brot in sechs Teile geschnitten werde.
Dies ist auf zwei Textstellen in den frühen Büchern zurückzuführen. Vielfältige Bezüge in den späteren Büchern korrigieren diesen Irrtum jedoch und begründen sogar die allgemeine Anwendung des Teilens in acht Stücke.
Da ein Kupfertarsk in acht Tarskstücke geteilt wird, handelt man bei dem Brot gleichermaßen. Es stehen auch andere Getreide auf Gor zur Verfügung. Aus einer dieser Arten wird Schwarzbrot hergestellt, das in den unteren Kasten sehr beliebt ist. Es ist billiger und von schlechterer Qualität als Sa-Tarna-Brot
.

SUPPEN- UND EINTOEPFE:

Diese Gerichte sind sehr beliebt auf Gor und man findet sie in großer Vielfalt. Eine dieser Suppen wird vom Abguss Wasser der Zubereitung von Tür-pah-Blättern, Suls, Kes oder etwas anderem, was gerade zubereitet wird, gekocht. Kes ist eine salzige, blaue Zweitwurzel des Kes-Strauches. Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse sind sehr verbreitet in den Haushalten der niederen Kasten.
Porridge (Haferbrei, Grütze): Es gibt Sul-Porridge und Getreide-Porridge. Beide Arten sind häufig verfeinert und einige Leute bevorzugen es, sie selbst zu variieren. Eine kleine Menage mit Fläschchen und Töpfchen voller Zutaten, Gewürzen und Aromen wird häufig mit dem Porridge gereicht.


FLEISCHGERICHTE:

Die am weitesten verbreiteten Fleischsorten sind Tabuk, Bosk, Tarsk, und Verr. Tarsk ist ziemlich salzig, wie Schweinefleisch. Viele dieser Fleischgerichte werden über offener Flamme gebraten. Sie werden auf unterschiedliche Arten serviert. In Tavernen werden häufig Fleischstücke gekocht und mit einer Auswahl an Saucen zum Dippen serviert. Auch Würste werden aus einigen der genannten Fleischsorten hergestellt. Vulo ist das bevorzugte Geflügel. Zumindest ein Teil des Vulo-Fleisches ist Weißes Fleisch. Auch dieses wird in einer unüberschaubaren Vielfalt an unterschiedlichen Arten serviert. Die Eier des Vulo werden auch gegessen.

MEERESFRUECHTE:

Es gibt eine Vielzahl von Fischen und Krustentieren, die gegessen werden, unter anderem Karpfen, Muscheln, Austern, Aale, Flusskrebse, Grunzer, Haie, und Parsits. Der blaue, vier grätige cosianische Fluegelfisch, ein zierlicher, köstlicher Fisch, ist eine bekannte Delikatesse, besonders, seine Leber. Der zusammengeklebte, schwarze, zierliche Rogen des weißen Grunzers ist vergleichbar mit Kaviar. In den Äquatorialgewässern sind die meisten Fische beim Verzehr giftig, da sie sich von einer bestimmten Art Seetang ernähren, der für sie harmlos ist. Die Flussfische kann man im Allgemeinen gut essen.
Andere Speisen: Butter und Käse von Verr, Bosk und Kaiila sind üblich. Reis und Bohnen gibt es ebenfalls fast überall.

WAKAPAPI:

Es handelt sich um ein Wort aus der Sprache der roten Wilden, das Pemmican bedeutet. Pemmican ist ein Wort der Eingeborenen Nord-Amerikas, das eine bestimmte Speise beschreibt, die mit der entsprechenden Speise Gors vergleichbar ist.
Unter Pemmican versteht man weiche Kuchen, die auf vielfältige Weise zubereitet werden, abhängig davon, was man an Fleisch, Kräutern, Aromen und Früchten beigibt. Eine der üblichsten Arten ist eine Zubereitung mit Streifen getrockneten Kailiauk-Fleisches, dünn geschnitten und klein gestampft, fast zu Pulver. Dann gibt man zerstampfte Frucht zum Fleisch dazu, meist Würgebeeren. Das Ganze wird mit Kailiauk-Fett gemischt und in kleine, sehr flache, runde Kuchen geteilt. Sie werden normalerweise von Jagd- oder Kriegstrupps mitgeführt.

GEWUERZE
:
Es gibt viele Gewürze, unter anderem Muskatnuss, Zimt, Gewürznelken, Araliacea, verschiedene Salzsorten, einschließlich rotem und gelbem Salz und scharfe Pfeffer. Die Tahari ist bekannt für ihre sehr scharfen Speisen.

DESSERTS:

Desserts sind sehr beliebt auf Gor, besonders bei den kajirae. Schokolade, Pudding, Gebäck mit Sahne und verschiedenen Cremesorten, Sirup, Honig, hartem Kandis, Pfefferminzstückchen, aromatisiertes und mit Minze angereichertes Eis und Nüsse sind überall verbreitet. Unter Zuckerwerk versteht man Kandierte oder kristallisierte Früchte. Es gibt mindestens vier verschiedene Zuckersorten, darunter weißen und gelben Zucker. Nicht alle Zuckersorten sind aufgeführt, so dass es gut sein kann dass es noch anders gefärbten Zucker gibt. Roter Zucker ist eine gute Möglichkeit.
Tastas, auch bekannt als Lutschstangen, sind weiche, runde, saftige Bonbons, die meist mit einer Hülle aus Sirup oder Buttertoffee umgeben und auf einen Holzstiel aufgebracht sind. Süßigkeiten sind eine verbreitete Belohnung für kajirae, deren Speiseplan im Allgemeinen recht fade ist.

VERSCHIEDENES:

Es gibt wenig Kühlmöglichkeiten auf Gor. Die meisten Speisen werden durch trocknen oder salzen konserviert. Eis wird im Winter aus Teichen geschnitten und in Eishäusern unter Sägespänen gelagert. Man geht zum Eis Haus um es zu bekommen oder lässt es sich mit dem Eiswagen liefern. Eis ist ein teures Luxusgut, besonders im Sommer. Wenige Paga-Tavernen haben Kühlräume. Es ist in ihnen vielmehr üblich, bestimmte Speisen und Getränke im Keller zu lagern, um sie kühl zu halten, obwohl sie dort nicht wirklich kalt sind.
Eine Amphora ist ein Gefäß mit zwei Griffen, schmalhalsig und meist mit spitzer Basis. Sie ist ein Vorratsbehälter für Flüssigkeiten, das in Vertiefungen im Boden gelagert wird um sie über Nacht kühl zu halten.
Die meistgenutzten Bestecke Gors sind Messer und Löffel. Es gibt einen Ess-Zinken, ähnlich einer Gabel, der in Turia erfunden wurde. Er wird außerhalb dieser Stadt kaum benutzt. Nur wohlhabende Leute anderer Städte werden eventuell diese Zinken benutzen. Esszinken sind sehr selten in Tavernen außerhalb Turias zu finden.
Die Goreaner sind sehr kontaktfreudig und lieben es, zu Gelagen einzuladen und Feste zu feiern. Bei solchen Anlässen ist es eine besondere Ehre, oberhalb der Näpfe für rotes und weißes Salz einen Platz zugewiesen zu bekommen. Es betont den hohen Rang und Status. Das turianische Fest (Turian Feast) ist ein einzigartiges Gelage. Es dauert fast die ganze Nacht und kann bis zu 150 Gänge umfassen. Die Etikette erfordert es, zumindest jeden Gang zu probieren. Gäste dürfen ein mit Federn besetztes Bankett-Stäbchen benutzen, das in Duftöl getaucht ist und eine goldene Schüssel um sich zwischen den Gängen zu übergeben. Zu den einzelnen Gängen werden meist unterschiedliche Weine gereicht, speziell ausgesucht, um die Kochkünste zu ergänzen.
Es gibt im Goreanischen keinen typischen Ausdruck Für ein Restaurant. Es gibt öffentliche Küchen, wo man eine Mahlzeit kaufen kann, aber dabei handelt es sich mehr um funktionale denn um soziale Örtlichkeiten. Man bekommt Speisen in Paga-Tavernen und Cafés, aber diese Orte dienen gleichzeitig auch noch vielen anderen Funktionen. Es gibt keine soziale Einrichtung, in die man einfach nur zum Essen geht, wie in ein irdisches Restaurant.
lackhuellthaut Lane
Chefschnitte und allwissende Müllhalde

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